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Mexiko Festland III

Urlaub mit Markus Eltern in Acapulco + Ausflug nach Mexico City

01.12.2007 - 12.12.2007  Urlaub vom Urlaub in Acapulco oder Wann duerf ma endlich wieder radeln?

Zwei Wochen sind nun vergangen, seit wir das letzte Mal auf dem Radl gesessen sind. Und man glaubt es kaum, es fehlt uns etwas. Da quaelt man sich teilweise hundsgemeine Berge hinauf, erleidet Schmerzen, wir wollten ein paar Mal das Rad in den Graben schmeissen, die Hitze machte uns das Leben sowieso nicht leicht. Und was wollen wir? RADELN!!! Ist schon irgendwie komisch, aber es macht uns halt soviel Spass. Wobei man ja auch dazusagen muss, dass uns die Ruhetage absolut gut getan haben. Wir haben am Schluss schon gemerkt, dass unser Koerper mal ein bisschen Ruhe braucht. Aber jetzt sind wir wieder voller Tatendrang und koennen es kaum erwarten wieder los zu radeln. In Acapulco kennen wir mittlerweile jedes Restaurant, denn wir haben alle ausgiebig getestet. Ganz besonders lecker war es immer bei der "Bratwurst", wo wir uns nach langer Zeit wieder mit heimischen Leckerein vollstopfen konnten. Ich sag nur, das Wiener Schnitzerl ein Traum!!! Seltsamerweise duerften alle meine Hosen beim Waschen eingegangen sein, denn die sind soooo eng. Oder ist es das gute Essen? Aber ein bisserl Winterspeck kann ja nicht schaden. So verbrachten wir die erste Woche mit essen, liegen und wieder essen. In der zweiten Woche besuchten wir mit meinen Eltern Mexico City. Auch wenn es schon unser zweiter Besuch in dieser MegaCity war, waren wir abermals sehr beeindruckt. Unglaubliche 20 Millionen Leute (ein bisserl groesser als St. Poelten) leben in dieser Stadt, und es kommen ca. 600 pro Tag dazu, weil diese glauben in der Stadt ihr Glueck zu finden. In zwei Tagen besichtigten wir die Highlights der Stadt, was einem ziemlichen Moerderprogramm gleichkam. Der erste Tag war dem Centro Historico gewidmet und am zweiten Tag ging es dann zu den beeindruckenden Pyramiden von Teotihuacan. Wir fuhren mit der U-Bahn kreuz und quer durch die Stadt und kamen uns vor wie Sardinen in der Buechse. Benutzen doch taeglich 5 Millionen Leute die Metro und die fuhren, glaub ich alle auf unserer Linie. Man muss aber sagen dass die Leute trotz dieser Hektik die in den U-Bahn Stationen herrscht, sehr gelassen und freundlich bleiben. Da am 12. Dezember der Feiertag der Jungfrau von Guadelupe stattfindet und die Feierlichkeiten dafuer schon seit Tagen im Gange sind, fuhren wir auch zur Basilika wo die Jungfrau vor ca. 500 Jahren einem Hirten erschienen ist und ihr Abbild auf seinem Umhang hinterlassen hat. Dieser Umhang, hiess es laut Reisefuehrer, ist in der Basilika spektakulaer hinter Schusssicherem Glas ausgestellt. Hoert sich doch nett an, oder? Als wir dann diesen Umhang suchten, war uns nicht klar dass er die ganze Zeit schon vor unserer Nase hing. Naemlich genau ueber dem Altar der riesigen Basilika die 20. 000 Menschen fasst. Nur war der "Umhang" gar kein Umhang, sondern ein gerahmtes Bildnis, an dem man mit einer Rolltreppe vorbeifahren konnte, um dem Menschenansturm Herr zu werden. Also net so der Oberreisser. Dafuer war es aber ganz interessant die Leute zu beobachten, die ja von ganz Mexiko kommen. Heidi waere beinahe  ueber eine Pilgerin gestolpert, weil manche die letzten Meter auf dem Boden robbend zuruecklegen. Quasi Hardcore Variante von Mariazell. So vergingen die 2 Tage in Mexico City viel zu schnell und wir kehrten wieder an die schwuele Kueste zurueck, wo wir jetzt noch ein paar Tage mit meinen Eltern verbringen werden, bevor es dann wieder Abschied nehmen heisst. Was man sich in Acapulco natuerlich auch nicht entgehen lassen darf, sind die beruehmten Klippenspringer. Aus 35 Metern Hoehe springen sie in das nur 4 Meter tiefe Wasser. Ziemlich spektakulaer. Uebrigens mein Rad ist wieder voll einsatzfaehig. Schau ma mal was als naechstes hin wird!!



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