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Mexiko Festland

Von Mazatlan nach Puerto Vallarta

01.11.2007 - 11.11.2007 Von Mazatlan nach Puerto Vallarta oder Endlich ist alles wieder gruen!!

Also das ist etwas was uns besonders gut gefaellt. Es ist alles wieder gruen. Keine Wueste, keine Kakteen,keine Dornen in den Reifen und Sand gibt es nur mehr am Strand. In Mazatlan verbrachten wir 2 gemuetliche Tage und konnten das Spektakel rund um den Dia de los Muertos miterleben. Am 1. November gab es auf dem Hauptplatz am Abend einen Riesenumzug, nur aus dem einen Grund, naemlich alle besoffen zu machen. So kam es uns zumindest vor. Es gab naemlich 4 Wagen, die von Eseln gezogen wurden, von denen aus Freibier ausgeschenkt wurde. Natuerlich rannten alle dem Wagen (wir natuerlich mittendrin) hinterher, das ganze wurde noch mit lauter Musik untermalt. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung die wir in vollen Zuegen genossen. Ziemlich beschwippst fielen wir in unsere Betten. Aber alles hat einmal ein Ende und so bereiteten wir uns auf die Weiterfahrt Richtung Acapulco vor, die ja laut Bikebuch nicht so ungefaehrlich sein soll. Da aber der Autobahnausbau bis nach Tepic vollendet ist, konnten wir der beruchtigten MEX 15 ausweichen und auf der verkehrsarmen, weil mautpflichtigen MEX 15D gemuetlich und fast alleine auf einem breiten Seitenstreifen dahinradeln. Auf dieser Strasse die wie eine Schneise durch den Dschungel geschlagen wurde, konnten wir einiges von der Fauna Mexikos sehen. Leider nur in allen Verwesungsstadien die es gibt. Wir sahen angefangen von toten Waschbaeren, Nasenbaeren, zermatschgerten Schlangen, Schildkroeten bis hin zu Fledermausen alles. Ganz zu Heidis Freude sahen wir auch eine riesige behaarte Tarantel oder so etwas. Die war natuerlich nicht tot und krabbelte gemaechlich die Strasse entlang. Es gefaellt uns ganz gut in dieser Vegetation zu fahren, bis auf die hohe Luftfeuchtigkeit die uns ganz schoen zu schaffen macht. Wenn man einmal so schwitzt dass man nicht mehr schalten kann, weil der Drehgriff von der Schaltung durchrutscht, bedarf es keiner weiteren Worte mehr. Wir verliessen dann knapp vor Tepic die Autobahn um nach San Blas zu gelangen, einem angeblich sehr relaxtem Fischerdorf. Die Kilometerangaben von unserem Etappenstart bis nach San Blas beliefen sich von 80 bis 120 Kilometer. Also in einem Tag machbar. Da wir eine ziemlich ungenaue Landkarte hatten, waren wir auf die Aussagen der Einheimischen angewiesen. So standen wir dann bei der Autobahnabfahrt und hatten bereits 115 Kilometer auf dem Tacho. Stand da doch so ein bloedes Schild, wo draufstand dass es noch 35 Kilometer bis nach San Blas seien. Hopsi!! So wurde es wieder einmal eine Moerderetappe von 150 Kilometer mit ueber 8 Stunden Fahrzeit. Na supi. Daraufhin goennten wir uns gleich einen Ruhetag in San Blas wo wir ausser viel essen und herumliegen nicht viel machten. Ausgeruht ging es dann auf die MEX 200 Richtung Puerto Vallarta. Der Verkehr hier ist ziemlich stark und es gibt keinen Seitenstreifen, aber wir muessen anmerken dass die Mexikaner sehr ruecksichtsvoll im Umgang mit Radfahrern sind. Wir hatten in den USA bei weitem negativere Erfahrungen gemacht. Bisher hat uns noch kein Mexikaner beschimpft, was in Amerika doch das eine oder andere Mal vorkam. Ueber teils steile Huegel durch dichten Regenwald erreichten wir dann Puerto Vallarta, eine sehr touristische Stadt, aber durchaus mit Charme. Es gibt eine lange Strandpromenade an der man entlangspzieren oder das Treiben von einem Bankerl aus beobachten kann. Unsere Spanischkenntnisse bessern sich von Tag zu Tag. Es gibt aber doch ab und an ein paar Ausrutscher. So passierte es mir gestern, als ich nach einer Speise fragte und die Kellnerin es mir erklaerte und ich das Wort dann wiederholte und es falsch aussprach, sie voellig hysterisch zu lachen anfing. Ich schaute dann gleich in meinem Woerterbuch nach, wo auch Schimpfwoerter und dergleichen drinnen stehen, und musste feststellen dass ich fi...en gesagt habe. Naja das kann jedem Mal passieren. Oder?



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