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USA Jackson bis Moab

Von Jackson ueber die Berge nach Moab

29.08.07-05.09.07 Jackson -Moab oder Der Kampf mit den Bergen

Nach einer herzlichen Verabschiedung von Reed und Rebecca ging es wieder los mit treten. Wir radelten immer weiter weg von den Tetons und kamen ins sogenannte "Flachland" welches sich als absolut nicht flach herausstellte. Die Hitze wurde immer groesser und der Gegenwind immer staerker. In Cokeville,Wyoming schlugen wir unser Nachtlager in einem oeffentlichen Park (dem einzigen) auf, und kamen gerade recht zu einer "Baumpflanzungszeremonie". Alles recht heilige Leute dort, und so haben sie zu weiss was ich wem zu Ehren Baeume gepflanzt. Natuerlich waren wir die Attraktion dort, weil wann kommen schon mal zwei Oesterreicher mit dem Radl durch ein so kleines Staedtchen. So wurde prompt ein Baum nach uns benannt. Nun haben wir einen "Dangl" Baum in Cokeville, Wyoming. A net schlecht. Wir hatten dann zwei Optionen weiter zu fahren. Option 1: Ueber Salt Lake City und aussen rum um die Berge, oder Option 2: Mitten durch de Berg. Masochistisch wie wir sind, haben wir uns fuer die zweite Variante entschieden und so in 3 Tagen , 3 Dreitausend Meter hohe Paesse ueberwunden (so viele dreier). Der hoechste war der Haydnpass mit 3450 Metern am ersten Tag. Ich sag nur 80 Kilometer immer so a bisserl mit 1 bis 2 % bergauf und am Schluss noch als Draufgabe 8 bis 10 % Steigung. Mit 45 Kilogramm untern Hintern wird das schon ganz schoen zach. Uebergluecklich oben angekommen genossen wir die rasante Abfahrt. Am naechsten Tag machten wir einen "Abkuerzer" der laut Frau Ranger flach sein "muesste". Ausserdem war es ein Schotterstrasserl. Ich weiss nicht ob 10% Steigung flach sind, aber die liebe Frau Ranger "muesste" unsere lauten Schimpftriaden auf Sie gehoert haben. Seis wies sei, wir ersparten uns damit gut 30 Meilen. Es folgten noch zwei hundsgemeine Paesse die uns so einige Schweisstropferln gekostet haben. Aber im nachhinein ist immer alles nicht so schlimm. Uns haben zwar einige Autofahrer den Vogel gezeigt, aber das haben wir ja eh schon gewusst dass wir ein bissi wucki sein muessen um dort herumzukurven. Der Weg nach Moab war dann noch sehr beschwerlich weil heiss (45 Grad) und Wind und so. Voellig erschoepft kamen wir in Moab an und blieben gleich mal fuer 5 Tage. Moab- das Mountainbikemekka Nummer 1 in den USA. Man darf sich das jetzt nicht so vorstellen wie bei uns z. Bsp. in Leogang, aber es gibt ein paar ganz gute Radgeschaefte und die helfen einem weiter. Wir als "Mountainbiker" mussten natuerlich den beruehmten Slickrocktrail fahren. Mit 2 nagelneuen ausgeborgten Fullies (und wieder mal ohne Gepaeck) machten wir uns daran den Trail zu befahren. Ist wie auf einer Achterbahn, wenn man auf den riesigen Felsplatten rauf und runter faehrt. Heidi hatte Anfangs riesenschiss, doch dann fuhr sie sehr souveraen den auf den Felsen aufgemalten Richtungspfeilen nach. Hat uns wieder mal richtig Spass gemacht die Sau raus zu lassen. Hab auch eine kleine Show fuer die Amis in ihren Jeeps abgezogen und Applaus dafuer geerntet. Ausserdem besuchten wir noch den Arches Nationalpark (mit dem Rad). Laut Bikebuch eine 60 Kilometer Rundtour. Nur dass es von Moab aus ein bisserl weiter ist (naemlich 90 Kilometer) und dass ueber 1100 Hoehenmeter zu bewaeltigen sind, stand natuerlich nicht drinnen. Haben das Buch dann gleich in den naechst besten Mistkuebel geworfen. Der Park war an und fuer sich ganz schoen, doch mit dem Radl bist ein armes Schweinderl weil es soooo heiss wird und die Arches doch recht weit voneinander entfernt liegen. So verbrachten wir die restlichen Tage relativ entspannt am Swimmingpool und faulenzten nur herum. Das tat auch einmal ganz gut.



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