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USA Montana

Von der Grenze bis zum Yellowstone Nationalpark

Von der Grenze bis zum Yellowstone Nationalpark  oder Von der Sauna in den Kuehlschrank!!

Also da waren wir wieder in den USA. Es hat gleich einmal ein bisserl auf uns runtergeschifft, quasi als Begruessung. Und dann ist da noch dieser Wind. Blaest er doch meistens von vorne und erlaubt uns auf der Geraden Spitzengeschwindigkeiten von 9 bis 10 kmh. Juchhu. Radlerherz was willst du mehr. Landschaftlich hat das Praerieland Montanas auch nicht wirklich was zu bieten, und so waren wir schon sehr erfreut in den unendlichen Weiten mal ein paar Kuehe zu erblicken, die lautstark von uns begruesst wurden. Weil wir gerade von Tieren sprechen. Am Campground nach der kanadischen Grenze passierte es doch tatsaechlich dass ein Schwarzbaer keine 5 Meter an unserem Zelt vorbeispaziert und wir nichts mitbekommen haben, ausser das hysterische Geschrei unserer Zeltnachbarn. Na super, wieder kein ordentliches Foto von einem Baeren. Wer weiss, vielleicht sind schon ganze Baerenherden  an uns vorbeigezogen und wir haben nichts gemerkt. Dann wollten wir einmal unser Zelt auf einem Rastplatz mitten im trocken, flachen Grasland aufstellen, als ein besorgter Farmer uns riet woanders zu zelten, da er gestern zwei Grizzsleys hier gesehen hatte. Na toll, wo die ueberall herumstreunen. Das Wetter meinte es fast ein bisschen zu gut mit uns, denn es hatte teilweise 40 Grad. Einmal kauften wir uns ein kuehles Bier (eh ein light Bier) und schuetteten es in einer unglaublichen Geschwindigkeit in uns rein, dass wir beide ein ordentliches Damenspitzerl hatten. Heidi hat nur noch gegrinst und gelacht, und die restlichen 20 Kilometer bis zum Tagesziel radelten sich trotz Gegenwind fast wie von allein. Haben schon ueberlegt ob wir nicht zum Fruehstueck schon ein Bier trinken sollen. Wegen dem vielen Wind waers. Jetzt hat es fast 2 Monate in ganz Montana nicht geregnet, doch jetzt sind wir hier und siehe da, die letzten 3 Tage hatten wir taeglich ein schoenes Gewitter mit Regen. Natuerlich hat es jetzt auch keine 40 Grad mehr, sondern nur mehr "angenehme" 13 Grad. Man muss aber dazu anmerken, dasss wir uns vor den Toren des Yellowstone Nationalparks auf ueber 2000 Metern Seehoehe befinden. Und da kann es sogar vorkommen das es um die Jahreszeit mal schneit. Na hoffentlich net. Da gibt es dann noch von den zwischenmenschlichen Begegnungen zu erzeahlen. Die Montananischen (???) Autofahrerer sind teilweise so nett, dass sie schon von weitem hupen und blinken und dann auch noch zum Gruss den gestreckten Mittelfinger zeigen. Duerfte sich wohl um einen lokalen Gruss handeln. Wir, freundlich wie wir sind, erwidern diesen Gruss natuerlich und strecken ebenfalls unseren gestreckten Mittelfinger entgegen. Die Autofahrer freuen sich dann noch mehr und werden noch energischer mit ihren Gesten. Voll lieb die Montananer. Das sind aber nur ein paar schwarze Schafe, denn wir hatten auch total liebe Menschen getroffen. Einer davon war Mark Tinsky, ein in Amerika bekannter Pfeiffenbauer, der uns zum Fruehstueck eingeladen hatte und uns noch ein paar Lebensmittel schenkte. Natuerlich hat auch er einen Roadrunner von uns erhalten.



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