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Kanada IV

Vom Icefields Parkway bis zur US Grenze

Vom Tourirummel in die endlosen Weiten der Praerie!

Waren wir froh als wir endlich die Touristenhochburgen Lake Louis und Banff hinter uns hatten. Da ging es zu wie bei einem Almabtrieb. Absolut nichts fuer uns. Unser Weg fuehrte uns dann weiter ins Kananaskis Country, das genauso viele Berge wie der Icefields Parkway zu bieten hatte, aber dafuer umso weniger Riesenmotorhomes, die einem halb die Wadeln wegreissen. Mich wundert ja dass die ueberhaupt noch fahren duerfen. Ich glaube bei uns darf man mit 85 Jahren keinen LKW mehr lenken. Ganz zufaellig mussten wir auch dann noch die hoechste asphaltierte Strasse Kanadas hochradeln, dafuer ging es dann mit einem Affenzahn nur noch bergab in die Weiten des Praerielandes. Der Wind schob uns von hinten kraeftig an und wir schienen foermlich dahinzufliegen. Wir eirreichten ein kleines Staedtchen namens Longview, wo es einen wirklich urigen Saloon gab. War wie im Film. Als wir so genuesslich unser Bier schluerften wurden wir von zwei netten Kerlen (Len und Keith) fuer den naechsten Tag in ihren Jerkeyladen (getrocknetes Rindfleisch) eingeladen. Wir bekamen Unmengen an Wuersteln und Jerkeys von ihnen geschenkt, dass sie einen Roadrunner verliehen bekamen. Bis zur Grenze waren es noch hart erradelte Kilometer, denn was man hier flach nennt bedeutet ein staendiges bergauf und bergab. Und dann blaest der Wind nicht immer nur von hinten, sondern die meiste Zeit direkt ins Gesicht. So erreichten wir nach fast 9 Wochen und  ueber 5000 geradelten Kilometern die amerikanische Grenze, wo uns der Grenzbeamte nur mit einem Kopfschuetteln weiterwinkte.



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