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Kanada

Top of the world Highway Dawson City

24.06.2007 Von der Grenze bis nach Dawson City

oder 5 Dinge die wir am Top of the world Highway hassen

Wie gesagt der Grenzbeamte war superfreundlich und gestaerkt ging es dann die 106 Kilometer nach Dawson City. Wir dachten dass nun alles besser wird (vom Strassenbelag her) und wurden herb enttaeuscht. Es waren zwar nicht mehr so lange Anstiege dabei, dafuer umso mehr kuerzere. Und dann erst der Scheiss Schotter. Wir haben dann eine Hassliste erschaffen:  1. Kieselsteine, 2. Schlagloecher, 3. Heidi will den Strassenbauer verklagen (wenn er noch lebt), 4. 14% Steigung, 5. den Regen am letzten Tag.  Im Nachhinein betrachtet klingt das jetzt ein wenig hart, und alle Tourenradler die nicht so empfunden haben, moegen uns doch verzeihen. Aber es war halt unsere erste Begegnung mit den Bergen Amerikas. Wir wissen dass noch mehr folgen werden, und jetzt (entspannt in Dawson City) sind wir sehr froh diese Route trotz aller Anstrengungen gefahren zu sein. Landschaftlich bot sich unserem Auge die unendliche Weite und Schoenheit des Landes. Wir brauchen eben noch ein bisschen Zeit um uns einfach treiben lassen zu koennen. Eine lustige Begegnung hatten wir noch des naechtens, mit einem uns unbekannten Tier. Trotz meiner lauten Dough Rufe (King of Queens) ruehrte dieses Ding gerade mal sein verfilztes Ohrwascherl und trottete gemeachlich von dannen (siehe unter Begegnungen). Wir kamen dann am dritten Tag bei stroemenden Regen in Dawson City an. Und mussten erst mal ueber den Yukon River, mit einem kleinen Faehrboot. Dies ist die einzige Verbindung und der gesamte Verkehr muss diesen Weg einschlagen. Das bedeutet oft fuer die riesigen Motorhomes Wartezeiten bis zu 5 Stunden. In Dawson City goennen wir uns jetzt einmal ein nettes Zimmer und 2 Ruhetage. Wir hatten dann noch eine nette Begegnung mit einem Paerchen das die Panamerica von unten in Angriff genommen hatte. Wir quatschten eine ganze Weile, und die beiden strahlten so eine angenehme Ruhe auf uns aus, dass die Strapazen der letzten Tage nur noch halb so schlimm waren.



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