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> Panamericana Berichte > Alaska


Alaska

Von Anchorage bis zur kanadischen Grenze

Anchorage 10.06.2007

Irgendwie hat das Ganze nicht ganz so angefangen, wie wir uns das vorgestellt haben. Unser gesamtes Gepaeck (quasi unser Leben) war nicht da, als wir nach 17 Stunden Flug in Anchorage am Gepaeckband standen. Die beruhigende Nachricht war die, dass die Alaskan Airline selber nicht genau wusste wo es ist, und wann es kommen wird. Somit blieb uns nichts anderes uebrig als zu warten und zu warten. Irgendwie duerften wir so einen mitleidigen Eindruck gemacht haben, dass uns die Airline mit Essensgutscheinen sowie einem Hotelgutschein beschenkte. Nach 9 Stunden ausharren am Flughafen, dann endlich, spuckte das Gepaeckband unser gesamtes Gepaeck aus. Hurra, nun konnte es endlich losgehen. Unter Beobachtung vieler neugieriger Augen, bauten wir unsere Raeder gleich  neben dem Gepaeckband zusammen, und fuhren anschliessend aus der Halle. Mittlerweile haben wir es uns auf einem netten Campingplatz  gemuetlich gemacht und tanken noch einmal Energie bevor es dann so richtig losgeht mit radeln. So haben wir bis jetzt alles gut im Griff, ausser dass keiner von uns beiden weiss, wo sich was in seinen Packtaschen befindet. So kann sogar duschen zur reinsten Tortur werden. Die Heidi hat gestern eine geschlagene halbe Stunde mein Toilettascherl gesucht (in 4 Packtaschen). Das muessen wir noch ein bisschen organisieren. Aber sonst ist alles super. Anchorage gefaellt uns beiden sehr gut, und die Leute sind ausserordentlich freundlich. Realisieren koennen wir das alles sowieso noch nicht so recht, aber wir haben ja Zeit.


19.06.2007 Anchorage - Delta Junction

In den Weiten Alaskas oder Von Menschen und Mosquitos

Nun sind wir mehr als eine Woche unterwegs und haben schon eine ganze Menge erlebt. Unsere Zahnbuerstel finden wir jetzt schon relativ schnell, aber es ist nicht so schlimm wenn man mal zwei Tage seine Zahnderln nicht putzt. Aber nun mal von vorne. Wir haben geglaubt, dass wenn wir 20 Meilen von Anchorage entfernt sind, in der einsamen Wildnis sind. Weit gefehlt. Von wilden Tieren keine Spur, sondern Blechlawinen die sich neben uns entlangwaelzten. Wir mussten naemlich auf dem Glenn Highway raus aus der Stadt, und das auf dem Seitenstreifen. Ist ungefaehr so wie wenn man auf der A1 auf dem Pannenstreifen nach Wien faehrt. Nach Wasilla, einem kleinen Staedtchen, war sie ploetzlich da, die Wildnis. Es wurde verkehrsaermer, und es fuhren nur noch ab und an ein paar Senioren mit ihren riesigen Motorhomes an uns vorbei. Was wir schon in den ersten Tagen lernten, war dass wenn auf der Karte keine Ortschaft eingezeichnet ist, dann gibt es auch wirklich nichts. Auf unserer Karte ist sogar eine Bruecke!!! so eingetragen als ware es ein Ort. Also mit Durst radfahren ist gar nicht so lustig. Aber es gibt ja genug klare Baeche und so war auch dieses Problem geloest. Naechstes Problem: die Huren Mosquitos. Sie stechen ueberall hin, auch dort wo man es gar nicht glauben moechte. Unser Hintern (besonders der von Heidi, ist ja auch der liebere von uns beiden) schauen aus wie das Relief der Alaska Mountains. Am dritten Tag erreichten wir dann Cantwell, also die Abzweigung Richtung Denali Highway der zu 95% nicht asphaltiert ist. Nach einer wahren Fressorgie in Cantwell ging es dann los. Die drei Tage auf dem Highway waren zwar sehr anstrengend aber unsere Augen konnten sich an der schoenen Landschaft kaum satt sehen. Und erst diese Ruhe. Am ersten Abend bekamen wir von einem netten Schweizer Paerchen fangfrischen Fisch spendiert, und somit hatten wir ein sehr gutes Dinner (for two). Am zweiten Tag, wir waren gerade 2 Meilen vor dem naechsten Zivilisationspunkt, einem "Wirtshaus", die Strasse war einigermassen fahrbahr, es ging leicht bergab und wir liessen es einfach laufen. Ploetzlich hoerte ich hinter mir einen dumpfen Aufprall und als ich mich umblickte, sah ich Heidi schmerzgekruemmt auf dem Boden liegen. Ein Sturz. So etwas kann in dieser Gegend fatal enden. Aber wir hatten Glueck im Unglueck, denn sowohl Heidi als auch dem Rad sind ausser ein paar Kratzern nix passiert. Die naechsten Tage verliefen etwas ruhiger, und wir konnten uns nur auf das Radfahren  und schlemmen konzentrieren. Jetzt haben wir auch das Super Mosquito Toetungsdingsspray, das angeblich kleine Kinder umbringt. Frisst zwar Loecher in die Kleidung aber es wirkt. Jetzt sind wir in Delta Junction und goennen uns mal einen Rad freien Tag, denn nach knapp 800 Kilometern haben wir uns das verdient.

26.06.2007 Von Delta Junction ueber Tok nach Dawson City

oder Ein Hunger kommt selten allein

Jaja so ist das mit dem Hunger. Kaum ist der eine weg, ist der andere schon wieder da. Fressen koennten wir ja sowieso den ganzen Tag und so passiert es, dass wir immer irgendetwas zwischen den Zaehnen haben. Die Verdauung laeuft auf Hochtouren, was gar nicht so schlecht ist weil dann fuer eine Weile die Mosquitos weg sind. Arm ist nur die Heidi hinter mir. Apropos Mosquitos. Wir haben da so eine Theorie. Wir glauben dass die naemlich "schichtln". Sprich je nach Personalsituation in einem 2er oder 3er Radl. Manchmal ist es so, dass ab 22 Uhr eine Ruh ist und ein anderes Mal geht die Quaelerei 24 Stunden durch. Dann haben wir noch eine Theorie entwickelt, die sich aber als Irrtum herausstellte. Glaubten wir doch tatsaechlich dass uns immer das gleiche Motorhome entgegenkam, weil die "Insassen" irgendwie gleich ausschauen. Der Fahrer ist Vollbaertig (weiss), hat Brillen und ein Baseballcap, die Beifahrerin ist Dauergewellt (weiss) und winkt wie wild. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine ganze Menge dieser fahrenden "Wohnungen" unterwegs sind. Die meisten sind voll lieb und hilfsbereit. Ist halt auch eine Art des American way of life. Leider gibt es wie ueberall im Leben ein paar schwarze Schafe, die an einem vorbeipressen, als gaebe es kein Morgen. Das ist natuerlich auf Schotterpiste sehr lustig, weil einem die "Steinderln" um den Schaedel fliegen dass du glaubst gibts nicht.Soviel also zu unseren Theorien. Wir haben halt viel Zeit zum Nachdenken beim Radeln.

Die ersten 170 km von Delta Junction nach Tok waren sehr angenehm, die waren naemlich gerade und asphaltiert, somit leicht zu beradeln. War fast wie auf dem Ergometer im Fitnesstudio. Vor Tok hatten wir dann eine lustige Begegnung mit gleich 2 Radlern (siehe Begegnungen). Nach einem kleinen Schwaetzchen gings dann weiter, und in Tok trafen wir 2 Schweizer die die Panamerica auf dem Liegerad bewaeltigen wollen (www.panamerica.ch). Bis Tok war es ja noch erholsam, aber dann kamen der Taylor und Top of the world Highway. Und die hatten es gewaltig in sich. Auf knapp 300 Kilometern, von denen ca. 60 % nicht asphaltiert waren, hatten wir fast 5000 Hoehenmeter zu bewaeltigen. Mit Steigungen bis zu 14%. Da treibts dir das weisse aus den Augerln. Am ersten Tag knallte uns noch die Sonne voll auf die Birnen und es hatte 32 Grad. Ploetzlich tauchten schwarze Gewitterwolken auf, und ich in meiner Panik wieder nasse Schuhe zu bekommen, hab mir natuerlich gleich meine Neoprenpatscherln uebergestuelpt. 2 Kilometer und 4 Liter Schweiss (nur aus den Fuessen) hab ich sie dann wieder ausgezogen. Der Regen kam erst spaeter. Wir kaempften uns die unzeahligen Steigungen hinauf um sie dann wieder runterzufahren. Das zehrt ganz schon an den Nerven. Wir haben eben noch nicht die Gelassenheit es so hinzunehmen wie es ist. Aber das wird bestimmt noch. Am 2ten Tag erreichten wir dann die Grenzstation und verliehen dem Beamten dort gleich einen Roadrunner (siehe dort.) Den Rest koennt ihr im Kanadareiseberichtsteil weieterlesen.

26.06.2007 Von Delta Junction ueber Tok nach Dawson City

oder Ein Hunger kommt selten allein

Jaja so ist das mit dem Hunger. Kaum ist der eine weg, ist der andere schon wieder da. Fressen koennten wir ja sowieso den ganzen Tag und so passiert es, dass wir immer irgendetwas zwischen den Zaehnen haben. Die Verdauung laeuft auf Hochtouren, was gar nicht so schlecht ist weil dann fuer eine Weile die Mosquitos weg sind. Arm ist nur die Heidi hinter mir. Apropos Mosquitos. Wir haben da so eine Theorie. Wir glauben dass die naemlich "schichtln". Sprich je nach Personalsituation in einem 2er oder 3er Radl. Manchmal ist es so, dass ab 22 Uhr eine Ruh ist und ein anderes Mal geht die Quaelerei 24 Stunden durch. Dann haben wir noch eine Theorie entwickelt, die sich aber als Irrtum herausstellte. Glaubten wir doch tatsaechlich dass uns immer das gleiche Motorhome entgegenkam, weil die "Insassen" irgendwie gleich ausschauen. Der Fahrer ist Vollbaertig (weiss), hat Brillen und ein Baseballcap, die Beifahrerin ist Dauergewellt (weiss) und winkt wie wild. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine ganze Menge dieser fahrenden "Wohnungen" unterwegs sind. Die meisten sind voll lieb und hilfsbereit. Ist halt auch eine Art des American way of life. Leider gibt es wie ueberall im Leben ein paar schwarze Schafe, die an einem vorbeipressen, als gaebe es kein Morgen. Das ist natuerlich auf Schotterpiste sehr lustig, weil einem die "Steinderln" um den Schaedel fliegen dass du glaubst gibts nicht.Soviel also zu unseren Theorien. Wir haben halt viel Zeit zum Nachdenken beim Radeln.

Die ersten 170 km von Delta Junction nach Tok waren sehr angenehm, die waren naemlich gerade und asphaltiert, somit leicht zu beradeln. War fast wie auf dem Ergometer im Fitnesstudio. Vor Tok hatten wir dann eine lustige Begegnung mit gleich 2 Radlern (siehe Begegnungen). Nach einem kleinen Schwaetzchen gings dann weiter, und in Tok trafen wir 2 Schweizer die die Panamerica auf dem Liegerad bewaeltigen wollen (www.panamerica.ch). Bis Tok war es ja noch erholsam, aber dann kamen der Taylor und Top of the world Highway. Und die hatten es gewaltig in sich. Auf knapp 300 Kilometern, von denen ca. 60 % nicht asphaltiert waren, hatten wir fast 5000 Hoehenmeter zu bewaeltigen. Mit Steigungen bis zu 14%. Da treibts dir das weisse aus den Augerln. Am ersten Tag knallte uns noch die Sonne voll auf die Birnen und es hatte 32 Grad. Ploetzlich tauchten schwarze Gewitterwolken auf, und ich in meiner Panik wieder nasse Schuhe zu bekommen, hab mir natuerlich gleich meine Neoprenpatscherln uebergestuelpt. 2 Kilometer und 4 Liter Schweiss (nur aus den Fuessen) hab ich sie dann wieder ausgezogen. Der Regen kam erst spaeter. Wir kaempften uns die unzeahligen Steigungen hinauf um sie dann wieder runterzufahren. Das zehrt ganz schon an den Nerven. Wir haben eben noch nicht die Gelassenheit es so hinzunehmen wie es ist. Aber das wird bestimmt noch. Am 2ten Tag erreichten wir dann die Grenzstation und verliehen dem Beamten dort gleich einen Roadrunner (siehe dort.) Den Rest koennt ihr im Kanadareiseberichtsteil weieterlesen.

26.06.2007 Von Delta Junction ueber Tok nach Dawson City

oder Ein Hunger kommt selten allein

Jaja so ist das mit dem Hunger. Kaum ist der eine weg, ist der andere schon wieder da. Fressen koennten wir ja sowieso den ganzen Tag und so passiert es, dass wir immer irgendetwas zwischen den Zaehnen haben. Die Verdauung laeuft auf Hochtouren, was gar nicht so schlecht ist weil dann fuer eine Weile die Mosquitos weg sind. Arm ist nur die Heidi hinter mir. Apropos Mosquitos. Wir haben da so eine Theorie. Wir glauben dass die naemlich "schichtln". Sprich je nach Personalsituation in einem 2er oder 3er Radl. Manchmal ist es so, dass ab 22 Uhr eine Ruh ist und ein anderes Mal geht die Quaelerei 24 Stunden durch. Dann haben wir noch eine Theorie entwickelt, die sich aber als Irrtum herausstellte. Glaubten wir doch tatsaechlich dass uns immer das gleiche Motorhome entgegenkam, weil die "Insassen" irgendwie gleich ausschauen. Der Fahrer ist Vollbaertig (weiss), hat Brillen und ein Baseballcap, die Beifahrerin ist Dauergewellt (weiss) und winkt wie wild. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine ganze Menge dieser fahrenden "Wohnungen" unterwegs sind. Die meisten sind voll lieb und hilfsbereit. Ist halt auch eine Art des American way of life. Leider gibt es wie ueberall im Leben ein paar schwarze Schafe, die an einem vorbeipressen, als gaebe es kein Morgen. Das ist natuerlich auf Schotterpiste sehr lustig, weil einem die "Steinderln" um den Schaedel fliegen dass du glaubst gibts nicht.Soviel also zu unseren Theorien. Wir haben halt viel Zeit zum Nachdenken beim Radeln.

Die ersten 170 km von Delta Junction nach Tok waren sehr angenehm, die waren naemlich gerade und asphaltiert, somit leicht zu beradeln. War fast wie auf dem Ergometer im Fitnesstudio. Vor Tok hatten wir dann eine lustige Begegnung mit gleich 2 Radlern (siehe Begegnungen). Nach einem kleinen Schwaetzchen gings dann weiter, und in Tok trafen wir 2 Schweizer die die Panamerica auf dem Liegerad bewaeltigen wollen (www.panamerica.ch). Bis Tok war es ja noch erholsam, aber dann kamen der Taylor und Top of the world Highway. Und die hatten es gewaltig in sich. Auf knapp 300 Kilometern, von denen ca. 60 % nicht asphaltiert waren, hatten wir fast 5000 Hoehenmeter zu bewaeltigen. Mit Steigungen bis zu 14%. Da treibts dir das weisse aus den Augerln. Am ersten Tag knallte uns noch die Sonne voll auf die Birnen und es hatte 32 Grad. Ploetzlich tauchten schwarze Gewitterwolken auf, und ich in meiner Panik wieder nasse Schuhe zu bekommen, hab mir natuerlich gleich meine Neoprenpatscherln uebergestuelpt. 2 Kilometer und 4 Liter Schweiss (nur aus den Fuessen) hab ich sie dann wieder ausgezogen. Der Regen kam erst spaeter. Wir kaempften uns die unzeahligen Steigungen hinauf um sie dann wieder runterzufahren. Das zehrt ganz schon an den Nerven. Wir haben eben noch nicht die Gelassenheit es so hinzunehmen wie es ist. Aber das wird bestimmt noch. Am 2ten Tag erreichten wir dann die Grenzstation und verliehen dem Beamten dort gleich einen Roadrunner (siehe dort.) Den Rest koennt ihr im Kanadareiseberichtsteil weieterlesen.

26.06.2007 Von Delta Junction ueber Tok nach Dawson City

oder Ein Hunger kommt selten allein

Jaja so ist das mit dem Hunger. Kaum ist der eine weg, ist der andere schon wieder da. Fressen koennten wir ja sowieso den ganzen Tag und so passiert es, dass wir immer irgendetwas zwischen den Zaehnen haben. Die Verdauung laeuft auf Hochtouren, was gar nicht so schlecht ist weil dann fuer eine Weile die Mosquitos weg sind. Arm ist nur die Heidi hinter mir. Apropos Mosquitos. Wir haben da so eine Theorie. Wir glauben dass die naemlich "schichtln". Sprich je nach Personalsituation in einem 2er oder 3er Radl. Manchmal ist es so, dass ab 22 Uhr eine Ruh ist und ein anderes Mal geht die Quaelerei 24 Stunden durch. Dann haben wir noch eine Theorie entwickelt, die sich aber als Irrtum herausstellte. Glaubten wir doch tatsaechlich dass uns immer das gleiche Motorhome entgegenkam, weil die "Insassen" irgendwie gleich ausschauen. Der Fahrer ist Vollbaertig (weiss), hat Brillen und ein Baseballcap, die Beifahrerin ist Dauergewellt (weiss) und winkt wie wild. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine ganze Menge dieser fahrenden "Wohnungen" unterwegs sind. Die meisten sind voll lieb und hilfsbereit. Ist halt auch eine Art des American way of life. Leider gibt es wie ueberall im Leben ein paar schwarze Schafe, die an einem vorbeipressen, als gaebe es kein Morgen. Das ist natuerlich auf Schotterpiste sehr lustig, weil einem die "Steinderln" um den Schaedel fliegen dass du glaubst gibts nicht.Soviel also zu unseren Theorien. Wir haben halt viel Zeit zum Nachdenken beim Radeln.

Die ersten 170 km von Delta Junction nach Tok waren sehr angenehm, die waren naemlich gerade und asphaltiert, somit leicht zu beradeln. War fast wie auf dem Ergometer im Fitnesstudio. Vor Tok hatten wir dann eine lustige Begegnung mit gleich 2 Radlern (siehe Begegnungen). Nach einem kleinen Schwaetzchen gings dann weiter, und in Tok trafen wir 2 Schweizer die die Panamerica auf dem Liegerad bewaeltigen wollen (www.panamerica.ch). Bis Tok war es ja noch erholsam, aber dann kamen der Taylor und Top of the world Highway. Und die hatten es gewaltig in sich. Auf knapp 300 Kilometern, von denen ca. 60 % nicht asphaltiert waren, hatten wir fast 5000 Hoehenmeter zu bewaeltigen. Mit Steigungen bis zu 14%. Da treibts dir das weisse aus den Augerln. Am ersten Tag knallte uns noch die Sonne voll auf die Birnen und es hatte 32 Grad. Ploetzlich tauchten schwarze Gewitterwolken auf, und ich in meiner Panik wieder nasse Schuhe zu bekommen, hab mir natuerlich gleich meine Neoprenpatscherln uebergestuelpt. 2 Kilometer und 4 Liter Schweiss (nur aus den Fuessen) hab ich sie dann wieder ausgezogen. Der Regen kam erst spaeter. Wir kaempften uns die unzeahligen Steigungen hinauf um sie dann wieder runterzufahren. Das zehrt ganz schon an den Nerven. Wir haben eben noch nicht die Gelassenheit es so hinzunehmen wie es ist. Aber das wird bestimmt noch. Am 2ten Tag erreichten wir dann die Grenzstation und verliehen dem Beamten dort gleich einen Roadrunner (siehe dort.) Den Rest koennt ihr im Kanadareiseberichtsteil weieterlesen.

26.06.2007 Von Delta Junction ueber Tok nach Dawson City

oder Ein Hunger kommt selten allein

Jaja so ist das mit dem Hunger. Kaum ist der eine weg, ist der andere schon wieder da. Fressen koennten wir ja sowieso den ganzen Tag und so passiert es, dass wir immer irgendetwas zwischen den Zaehnen haben. Die Verdauung laeuft auf Hochtouren, was gar nicht so schlecht ist weil dann fuer eine Weile die Mosquitos weg sind. Arm ist nur die Heidi hinter mir. Apropos Mosquitos. Wir haben da so eine Theorie. Wir glauben dass die naemlich "schichtln". Sprich je nach Personalsituation in einem 2er oder 3er Radl. Manchmal ist es so, dass ab 22 Uhr eine Ruh ist und ein anderes Mal geht die Quaelerei 24 Stunden durch. Dann haben wir noch eine Theorie entwickelt, die sich aber als Irrtum herausstellte. Glaubten wir doch tatsaechlich dass uns immer das gleiche Motorhome entgegenkam, weil die "Insassen" irgendwie gleich ausschauen. Der Fahrer ist Vollbaertig (weiss), hat Brillen und ein Baseballcap, die Beifahrerin ist Dauergewellt (weiss) und winkt wie wild. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine ganze Menge dieser fahrenden "Wohnungen" unterwegs sind. Die meisten sind voll lieb und hilfsbereit. Ist halt auch eine Art des American way of life. Leider gibt es wie ueberall im Leben ein paar schwarze Schafe, die an einem vorbeipressen, als gaebe es kein Morgen. Das ist natuerlich auf Schotterpiste sehr lustig, weil einem die "Steinderln" um den Schaedel fliegen dass du glaubst gibts nicht.Soviel also zu unseren Theorien. Wir haben halt viel Zeit zum Nachdenken beim Radeln.

Die ersten 170 km von Delta Junction nach Tok waren sehr angenehm, die waren naemlich gerade und asphaltiert, somit leicht zu beradeln. War fast wie auf dem Ergometer im Fitnesstudio. Vor Tok hatten wir dann eine lustige Begegnung mit gleich 2 Radlern (siehe Begegnungen). Nach einem kleinen Schwaetzchen gings dann weiter, und in Tok trafen wir 2 Schweizer die die Panamerica auf dem Liegerad bewaeltigen wollen (www.panamerica.ch). Bis Tok war es ja noch erholsam, aber dann kamen der Taylor und Top of the world Highway. Und die hatten es gewaltig in sich. Auf knapp 300 Kilometern, von denen ca. 60 % nicht asphaltiert waren, hatten wir fast 5000 Hoehenmeter zu bewaeltigen. Mit Steigungen bis zu 14%. Da treibts dir das weisse aus den Augerln. Am ersten Tag knallte uns noch die Sonne voll auf die Birnen und es hatte 32 Grad. Ploetzlich tauchten schwarze Gewitterwolken auf, und ich in meiner Panik wieder nasse Schuhe zu bekommen, hab mir natuerlich gleich meine Neoprenpatscherln uebergestuelpt. 2 Kilometer und 4 Liter Schweiss (nur aus den Fuessen) hab ich sie dann wieder ausgezogen. Der Regen kam erst spaeter. Wir kaempften uns die unzeahligen Steigungen hinauf um sie dann wieder runterzufahren. Das zehrt ganz schon an den Nerven. Wir haben eben noch nicht die Gelassenheit es so hinzunehmen wie es ist. Aber das wird bestimmt noch. Am 2ten Tag erreichten wir dann die Grenzstation und verliehen dem Beamten dort gleich einen Roadrunner (siehe dort.) Den Rest koennt ihr im Kanadareiseberichtsteil weieterlesen.

26.06.2007 Von Delta Junction ueber Tok nach Dawson City

oder Ein Hunger kommt selten allein

Jaja so ist das mit dem Hunger. Kaum ist der eine weg, ist der andere schon wieder da. Fressen koennten wir ja sowieso den ganzen Tag und so passiert es, dass wir immer irgendetwas zwischen den Zaehnen haben. Die Verdauung laeuft auf Hochtouren, was gar nicht so schlecht ist weil dann fuer eine Weile die Mosquitos weg sind. Arm ist nur die Heidi hinter mir. Apropos Mosquitos. Wir haben da so eine Theorie. Wir glauben dass die naemlich "schichtln". Sprich je nach Personalsituation in einem 2er oder 3er Radl. Manchmal ist es so, dass ab 22 Uhr eine Ruh ist und ein anderes Mal geht die Quaelerei 24 Stunden durch. Dann haben wir noch eine Theorie entwickelt, die sich aber als Irrtum herausstellte. Glaubten wir doch tatsaechlich dass uns immer das gleiche Motorhome entgegenkam, weil die "Insassen" irgendwie gleich ausschauen. Der Fahrer ist Vollbaertig (weiss), hat Brillen und ein Baseballcap, die Beifahrerin ist Dauergewellt (weiss) und winkt wie wild. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine ganze Menge dieser fahrenden "Wohnungen" unterwegs sind. Die meisten sind voll lieb und hilfsbereit. Ist halt auch eine Art des American way of life. Leider gibt es wie ueberall im Leben ein paar schwarze Schafe, die an einem vorbeipressen, als gaebe es kein Morgen. Das ist natuerlich auf Schotterpiste sehr lustig, weil einem die "Steinderln" um den Schaedel fliegen dass du glaubst gibts nicht.Soviel also zu unseren Theorien. Wir haben halt viel Zeit zum Nachdenken beim Radeln.

Die ersten 170 km von Delta Junction nach Tok waren sehr angenehm, die waren naemlich gerade und asphaltiert, somit leicht zu beradeln. War fast wie auf dem Ergometer im Fitnesstudio. Vor Tok hatten wir dann eine lustige Begegnung mit gleich 2 Radlern (siehe Begegnungen). Nach einem kleinen Schwaetzchen gings dann weiter, und in Tok trafen wir 2 Schweizer die die Panamerica auf dem Liegerad bewaeltigen wollen (www.panamerica.ch). Bis Tok war es ja noch erholsam, aber dann kamen der Taylor und Top of the world Highway. Und die hatten es gewaltig in sich. Auf knapp 300 Kilometern, von denen ca. 60 % nicht asphaltiert waren, hatten wir fast 5000 Hoehenmeter zu bewaeltigen. Mit Steigungen bis zu 14%. Da treibts dir das weisse aus den Augerln. Am ersten Tag knallte uns noch die Sonne voll auf die Birnen und es hatte 32 Grad. Ploetzlich tauchten schwarze Gewitterwolken auf, und ich in meiner Panik wieder nasse Schuhe zu bekommen, hab mir natuerlich gleich meine Neoprenpatscherln uebergestuelpt. 2 Kilometer und 4 Liter Schweiss (nur aus den Fuessen) hab ich sie dann wieder ausgezogen. Der Regen kam erst spaeter. Wir kaempften uns die unzeahligen Steigungen hinauf um sie dann wieder runterzufahren. Das zehrt ganz schon an den Nerven. Wir haben eben noch nicht die Gelassenheit es so hinzunehmen wie es ist. Aber das wird bestimmt noch. Am 2ten Tag erreichten wir dann die Grenzstation und verliehen dem Beamten dort gleich einen Roadrunner (siehe dort.) Den Rest koennt ihr im Kanadareiseberichtsteil weieterlesen.



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